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Liebe Freundinnen und Freunde des Kunstraums Grevy!

Am kommenden Freitag ist es soweit: Nach "Paper Art" und "Digital Art" erneut eine Gruppenausstellung im Kunstraum Grevy! die kein mehr oder minder weit gefasstes Sujet, sondern vielmehr die künstlerische Herangehensweise zum Thema macht.

Sie sind herzlich eingeladen zur Vernissage am:

 Freitag, 03. März, 18 - 21Uhr

Unter dem Motto „Material Matters“ zeigen acht Künstlerinnen und Künstler Arbeiten, die in freier, durchwegs eigenwilliger Wahl der von ihnen verwendeten Ausgangsmaterialien entstanden. Wobei alles „erlaubt“ ist, was nicht dem Bereich klassischer Grafik, Malerei oder Skulptur angehört und dennoch in den Rahmen einer Kunstraumpräsentation passt:

 

- So dienen Renate Geiter zum Beispiel alte Türen als Malgrund. Ältere eigene Werke werden von ihr durch Übermalung ebenfalls „upcycelt“ und damit in neuer, aktueller Sichtweise umgesetzt.

- Bei Maximilian Targatz avanciert statt des gedruckten Holzschnitts der Druckstock selbst zum autonomen, dreidimensionalen und meist großformatigen Kunstwerk.

- In den zwischen Retrophilie und Ironie angesiedelten Montagen von Bernd Straub-Molitor kann man durchaus mal einem veritablen antiken Schaumlöffel oder Maulkorb in unvorhergesehenem Kontext begegnen.

- Brigitte Mekelburg entwickelt Farbkörper aus heterogenen Materialien - von Wachs und Schaumstoff, über Holz bis hin zu Stahl und Beton - wobei sie durch Schichtung und Spannung singuläre Formen und Strukturen entstehen lässt.

- Norberto Luis Romero inszeniert in seinen Bildern und Objekten aus textilen Relikten abstrakte Objekte.

- Barbara Remus lässt durch feines Zerschneiden und neues Zusammenfügen abreißbarer Ränder von Sonderbriefmarken zeit- und gesellschaftsbezogene, fragile Netze in Form großformatiger Collagen entstehen.

- Susebee gestaltet schwerelose Objekte im Raum aus Draht und Papier.

- Helmut Brandt untersucht Materialität im Rahmen künstlerischer Studien/Versuchsanordnungen: Was geschieht, wenn das Material die Richtung bestimmt und die Bild-Idee seinen Vorgaben und Möglichkeiten folgen muss?

 

Nebenbei setzt Kunst so in Zeiten zunehmend spürbarer Ressourcen- und Werkstoffknappheit ein Zeichen für kreatives „Recycling“. Lassen Sie sich überraschen und die nicht alltägliche ästhetische Materialvielfalt „nachhaltig“ auf sich wirken!

 

­Ich hoffe wir sehen uns in der Galerie!
Bleiben Sie gesund und optimistisch.

Arnd Schäfer


Grevy - Galerie und Kunst-Community